Klinik am Homberg, Bad Wildungen, Fachklinik für Orthopädie, Psychosomatik und Psychotherapie
Druckversion vom 29.02.2008
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Seite: Organisatorisches


Artikelübersicht

Was ist alles vor Anreise/Aufnahme bei uns zu bedenken?

Falls Sie nicht als AHB-Patient sehr kurzfristig von Ihrem vorbehandelnden Krankenhaus zu uns verlegt werden, haben Sie vor Antritt Ihres Rehabilitationsverfahrens Ihre notwendigen Informationen per Post erhalten.

Bitte sorgen Sie im eigenen Interesse dafür, bis 11:00 Uhr unser Haus zu erreichen. Dies ist notwendig, um, insbesondere bei einer großen Anreisewelle, die Patienten möglichst noch am Aufnahmetag ärztlich zu untersuchen und somit die Therapie baldmöglichst einleiten zu können.

Bitte tragen Sie auch Sorge dafür, dass Sie z. B. bei Anreise mit der Bahn wichtige medizinische Unterlagen, Papiere oder Wertgegenstände im getrennten (Hand-) Gepäck mitführen.

Als Patient eines Rentenversicherers (Deutsche Rentenversicherung – Bund) haben Sie vor Antritt der Rehabilitation einen Reisekostengutschein erhalten, um über TQ3 Travel Solutions eine Bahnkarte zu bestellen oder das Gepäck über den Hermes-Versand zu transportieren.
Bitte nutzen Sie diesen Vordruck, damit Schwierigkeiten bei der Reisekostenabrechnung von vornherein vermieden werden.

Außerdem erhalten die Rentenversicherer besonders günstige Fahrkostenkonditionen und sind üblicherweise nur bereit, diese Basiskosten zu tragen.

Sofern Sie beispielsweise ein 1. Klasse Ticket lösen, ist die Erstattung der Mehrkosten nicht möglich.
Gleiches gilt auch, falls Sie ohne besonderen medizinischen Beweggrund z. B. den Weg per Fluglinie wählen, Ihren Pkw benutzen oder eine Begleitperson wünschen, die sich um das Gepäck kümmert oder die Ihren Pkw wieder mitnimmt.

Nur in medizinisch eindeutig begründeten Ausnahmefällen kann hierzu eine Indikation gesehen und somit der Aufpreis von der Deutsche Rentenversicherung – Bund vergütet werden.

Die Anreise per Bahn ist auch aus Sicherheitsgründen zur Vermeidung von Unfällen, Beschädigung des eigenen Pkw vorzuziehen, zumal uns nur begrenzt Parkplätze in Kliniknähe zur Verfügung stehen.

Ein klinikeigener Zubringerdienst vom bzw. zum Bahnhof für Patienten und Gepäck kann selbstverständlich von Ihnen in Anspruch genommen werden.

Generell ist bei Ihrer Ankunft in unserer Klinik die erste Anlaufstelle die Rezeption, von hier aus wird die für Sie zuständige Station benachrichtigt. Nach Ankunft auf Ihrer Station werden Sie zu Ihrem Zimmer begleitet und finden dort in einer Mappe weitere, für den Ablauf dienliche Informationen sowie Schreibmaterialien vor.

Falls Sie nicht schon bei Ihrer Aufnahme den Zeitpunkt der ärztlichen Untersuchung erfahren, wird Ihnen dieser so rasch wie möglich mitgeteilt.


Sofern nicht schon geschehen, werden Sie zwischenzeitlich von einer unserer Pflegekräfte aufgenommen. Weiterhin können erste Fragen Ihrerseits beantwortet werden.

 


Mitzubringende Unterlagen

Um Zeitverlust, unnötige Mehrfachuntersuchungen, aber auch Fehldiagnosen zu vermeiden, sind wir dringend auf vollständige medizinische Unterlagen angewiesen.

Bringen Sie bitte - betreffend Ihres aktuellen Krankheitsbildes - sämtliche Röntgenaufnahmen, Kernspin-, Computertomographieaufnahmen mit, ggf. vorhandene Szintigraphien, aktuelle Laborbefunde oder Befunde über wichtige, in ihrem Verlauf zu überwachende Werte.

Ebenso wichtig sind ärztliche Unterlagen zu Ihrem Krankheitsbild, beispielsweise Operationsberichte, Entlassungsbriefe, Befundberichte Ihrer behandelnden Ärzte.

Falls Sie dauerhaft Hilfsmittel verwenden, z. B. Bandagen, Mieder, Einlagen, bringen Sie bitte auch diese mit, damit diese ggf. überprüft, verändert oder ersetzt werden.

Insbesondere bei älteren Patienten sollte ein aktueller Medikamentenplan vorliegen.

Äußerst hilfreich für den aufnehmenden Arzt ist, sofern vorhanden, eine Aufstellung Ihrer "medizinischen Vergangenheit".
In dieser Liste könnten z. B. abgelaufene Erkrankungen mit ihren Behandlungsschritten, der durchgeführten Diagnostik ebenso vermerkt sein wie stattgehabte Operationen, Unfälle, Knochenbrüche oder Krankenhausaufenthalte.

Eine Sammlung der vorliegenden Diagnosen ist für einen Überblick und eine zielgerichtete Untersuchung sehr dienlich.

Keinesfalls zu vergessen ist bei Privatpatienten/Selbstzahlern das Mitbringen der Kostenübernahmeerklärung des Versicherers, da diese grundsätzlich vor Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung vorliegen muss (sonst keine Kostenerstattung durch Versicherer, s. auch AVB Privatversicherer).

Falls nicht schon an uns gesendet, sollte unbedingt von allen Patienten der ausgefüllte Patientenauskunftsbogen vorliegen!

Dieser Bogen weist Fragen auf, die lt. Vorgabe der Rentenversicherungen von uns zu klären sind. Bitte helfen Sie uns durch Ihre vollständigen Angaben; die „gesparte“ Zeit ist für die Untersuchung von weitaus größerem Nutzen.



Was außer Kleidung, Schuhe etc. sollten Sie unbedingt mitnehmen, was nicht?

Utensilien

Für die ärztliche Untersuchung bzw. die Therapien bringen Sie neben der jahreszeitlich angepassten Kleidung mit entsprechendem Schuhwerk bitte einen Bademantel, Badeanzug bzw. Badehose, Badesandalen, Sportanzug, Sportschuhe und Hallenturnschuhe mit.

Mit dieser "Grundausstattung" können Sie sowohl an sportlichen Anwendungen außer Haus, in der Sporthalle, in den Schwimmbädern sowie auch an den klassischen Therapien wie Einzelkrankengymnastik, Gruppenkrankengymnastik oder physikalischen Anwendungen teilnehmen.

Im Hause können Sie kostenpflichtige Waschmaschinen benutzen, so dass Sie nur einen begrenzten Wäschevorrat mitzunehmen brauchen.

Da in den Zimmern Kühlschränke nicht vorhanden sind, auch hygienische Vorschriften für die Unterbringung leicht verderblicher oder zu kühlender Lebensmittel durch die Klinik zu erfüllen sind, bitten wir von der Mitnahme und Lagerung solcher Lebensmittel grundsätzlich Abstand zu nehmen.
Für die kurzfristige Lagerung kleiner Mengen leicht verderblicher Ware steht jedoch auf jeder Station ein Kühlschrank für Sie bereit.

Denken Sie bitte auch unbedingt an die Mitnahme Ihrer Krankenversicherungskarte, die für die Inanspruchnahme diagnostischer oder therapeutischer Leistungen außerhalb unseres Hauses, falls nicht mit Ihrem Krankheitsbild in Verbindung stehend, zwingend erforderlich ist!

Da eine Bank bzw. ein Geldautomat nicht in der Klinik bzw. deren direktem Umfeld vorhanden ist, bitten wir, sich eine ausreichende Summe z. B. für die Zahlung Ihrer Telefonkosten, Ihrer Eigenanteile zum Klinikaufenthalt und allfällige Besorgungen mitzubringen.

Größere Summen oder Wertgegenstände sollten unbedingt zur sicheren Verwahrung in unserer Verwaltung abgegeben werden.



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