Zu Beginn eines jeden Aufenthaltes findet je ein ausführliches  ärztliches und psychotherapeutisches Aufnahmegespräch und eine Aufnahmeuntersuchung statt; die Exploration der Symptomatik, der psychische und körperliche Befund und eine gründliche Anamnese-Erhebung dienen als Grundlage der Diagnose(n); ggf. erfolgt eine weitere Diagnostik (s. u.). Die psychischen Diagnosen werden in weiteren Einzel-/Gruppengesprächen und Verhaltensbeobachtungen auf Station überprüft und evtl. korrigiert.
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Diagnostik individuell

Zu Beginn eines jeden Aufenthaltes findet je ein ausführliches  ärztliches und psychotherapeutisches Aufnahmegespräch und eine Aufnahmeuntersuchung statt; die Exploration der Symptomatik, der psychische und körperliche Befund und eine gründliche Anamnese-Erhebung dienen als Grundlage der Diagnose(n); ggf. erfolgt eine weitere Diagnostik (s. u.). Die psychischen Diagnosen werden in weiteren Einzel-/Gruppengesprächen und Verhaltensbeobachtungen auf Station überprüft und evtl. korrigiert.

An testpsychologischen Verfahren verwenden wir:

Intelligenztests:

  • HAWIE-R Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene (1991)
  • WIT Wilde-Intelligenz-Test
  • IST-2000-R Intelligenz-Struktur-Test

Leistungstests:

  • Test d2 Aufmerksamkeits-Belastungstest

Persönlichkeitstests:

  • PFT Rosenzweig-Picture-Frustration-Test
  • FLZ Fragebogen zur Lebenszufriedenheit
  • EWL Die Eigenschaftswörterliste
  • 16 PF-R Der 16-Persönlichkeits-Faktoren-Test

Klinische Verfahren:

  • BPI Borderline Persönlichkeitsinventar
  • FIE Fragebogen irrationaler Einstellungen
  • Emotionalitätsinventar
  • UFB Unsicherheitsfragebogen
  • AKV Fragebogen zu körperbezogenen Ängsten, Kognitionen und Vermeidung
  • IIP-D Inventar zur Erfassung interpersonaler Probleme (dt. Version)
  • IAF Interaktions-Angst-Fragebogen
  • ADS Allgemeine Depressionsskala
  • BDI Beck-Depressions-Inventar
  • HAMD Hamilton Depression Scale
  • MALT Münchner Alkoholismus-Test
  • Mini-DIPS Diagnostisches Kurz-Interview bei psychischen Störungen
  • SKID-I und -II Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV, Achse I und II

Neuropsychologische Verfahren:

  • DCS Diagnostikum für Cerebralstörungen
  • Demenztest
  • MMST Mini-Mental-Status-Test

Medizinpsychologische Verfahren:

  • FAPK Fragebogen zur Abschätzung Psychosomatischen Krankheitsgeschehens
  • SCL-90-R Die Symptom-Checkliste von Derogatis
  • SF-36 Fragebogen zum Gesundheitszustand

Die klassische, apparative Diagnostik unseres Hauses umfasst:

  • Röntgenaufnahmen, nativ
  • EKG (Ruhe-, Belastungs-, Langzeit-)
  • Blutdruckmessung, Langzeit-
  • Sonografie (Abdomen, Gelenke)

In der Wicker  Gruppe stehen klinikübergreifend zur Verfügung:

  • Kernspintomographie (MR)
  • Computertomographie (CT)
  • Neurophysiologische Diagnostik
  • Zentrallabor
  • Szintigraphie (Skelett-, Schilddrüse-)
  • Knochendichtemessungen (DXA-Technik)
  • Digitale Substraktionsangiographie (DSA)

Weitere Diagnostik kann z. B. im naheliegenden Stadtkrankenhaus durchgeführt werden:

  • radiologische Gefäßdarstellungen
  • Dopplersonographie der Gefäße

Als Überprüfung der diagnostizierten psychischen Störungen und angesichts des zumeist - durch den Kostenträger - gegebenen Auftrags einer sozialmedizinischen Beurteilung dienen als (weitere) Hilfen bei der Einschätzung der Leistungsfähigkeit:

  • Verhaltensbeobachtungen durch die Therapeuten im Behandlungsverlauf
  • Cog Pack (Compterbelastungstests, KOnzentrations- und Gedächtnistests))
  • Wiener Determinationstest
  • Belastungserprobungen, intern (z. B. im Rahmen der Ergotherapie, Pc Training)
  • Belastungserprobungen, extern, an unterschiedlichen Arbeitsplätzen im Klinikverbund, z. B. Sekretariat und ähnliche Arbeitsplätze

Die hiesige Diagnostik ist ein Teil des "Datensatzes", den wir nutzen, um eine differenzierte und qualifizierte Leistungsbeurteilung abzugeben; u. a. soll diese Anhaltspunkte für eine adäquate poststationäre Behandlung geben und kann sozialmedizinische Konsequenzen nach sich ziehen.

Diagnostik allgemein

Durch unser professionelles hochqualifiziertes Behandlungsteam kann jede Berufsgruppe diagnostische Analysen durchführen. Im Haus arbeiten Fachärzte für Psychiatrie, Psycho-somatische Medizin und Psychotherapie, Orthopädie, Innere Medizin, Ernährungsmedizin, Sozialmedizin und Rehabilitationswesen eng zusammen mit unseren Diplompsychologen, Psychotherapeuten, Pflege- und Servicepersonal, Sport- und Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ernährungsberatern und Sozialarbeiten zum Wohle unserer Patienten. Bei allen psychosomatischen Patienten erfolgt eine psychologische Basisdiagnostik mittels PC, mit wissenschaftlicher Evaluation über die Universität Hamburg.

Falls ärztlich indiziert, führen wir eine weitergehende Diagnostik in unsrem Hause durch: Röntgenaufnahmen, Laboruntersuchungen, Ruhe- Belastungs-, Langzeit-EKG, Bioimpedanzmessung, Gelenk- und Abdomensonographie.

In geringer Entfernung steht im Konzernverbund weitergehende Diagnostik zur Verfügung.

Die in Diagnostik wie auch Therapie gewonnenen Informationen werden im Therapeutenteam gesammelt, um Ihnen zuverlässige Anleitung für das weitere Vorgehen und „Hilfe zur Selbsthilfe“ geben zu können.

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